Windspiele


Home


Gedichte und Gemälde






windspiele

                                                                                                           

Wie lustig dort die Blätter spielen,

durch das Dorf, der Landstraße.

Als sie so fliegend herunterfielen,

war das in der Windstoßphase.

 

Der Nebel zieht in Fetzen her,

der Garten schon im braunen Kleid.

Alles Laub liegt kreuz und quer,

zum Zerfall ist es jetzt bereit.

 

Der alte Baum ist schon ganz kahl.

Der Wind spielt mit der Blätterhose.

Das Tageslicht ist trüb und fahl

und dort blüht auch die letzte Rose.

 

Nun sieht man sie am Himmel zieh`n,

Zugvögel von allen Seiten.

Sie fliegen auf die Felder hin,

um zu rasten dort beizeiten.

 

Am Balkon wird’s langsam kalt.

Schnell zieht man sich in’s Heim zurück.

Man zündet Kerzen an jetzt bald.

Der Bullerofen bringt jetzt Glück.



   © Heidi Schmitt-Lermann



Gedichte Herbst