Weihnachts-Zauberland


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Tiergeschichten






























Das Jahr ist wieder schnell herum gegangen und wieder feiern wir bald das Weihnachtsfest.
Die Adventszeit naht und man schmückt die Straßen und Gärten, Häuser und Wohnungen. Da muss ich doch auch sehr an meine Kinderzeit denken, wo ich mit meinen Geschwistern stets nach der Schule schlittenziehender- und fahrender Weise in München im Englischen Garten oder Böhmerwaldplatz oder Shakespeareplatz unterwegs waren. Überall war schon weih-nachtlich geschmückt und in den Geschäften gab es Lebkuchen und Plätzchen. Auch  gab es
da eine Siedlung der Amerikaner, die vor Christmastrees und Santa Clauses überfloss. Aus allen Fenstern hörte man Bing Crosby und sein „White Christmas“ tönen. Wenn es schneite, war das Weihnachtglück vollkommen. Die Lichterketten strahlten um die Wette und an den Fenstern waren Georg, der Turkey und Rudolf, das Rentier des Weihnachtsmannes aufgemalt. Das war für Kinder sehr aufregend und toll.

    

   


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Wenn man Glück hat, schneit es schon vor Weihnachten und man zieht zusammen mit anderen Kindern zu den Rodelbergen. Dann geht es huiii über Unebenheiten hinweg und über Stock und Stein. Unter angekommen muss man jetzt mit dem Schlitten mühsam den hohen Berg wieder hinauf klettern. Aber das Hinunterfahren entschädigt alle Anstrengungen . Es war der große Spaß der Kinderzeit.

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In der Schule wurde immer noch gebüffelt. Rechtschreibdiktate, die wir alle hassten. Aber eines Tages, als wir gerade mit dampfenden Köpfen Rechenaufgaben meisterten, bumperte es an die Türe des Klassenzimmers und ein golden, strahlender Sankt Nikolaus trat ein. Er war groß und hatte eine tiefe Stimme und las aus dem goldenen Buch vor. Über jedes einzelne Kind wusste er Bescheid. Ich mit meinem schlechten Gewissen hatte schrecklich Angst, was der heilige Mann über mich sagen würde. Aber er sagte nur, dass ich nicht so viel träumen sollte, dass ich aber eine schöne Stimme hätte und recht gut malen würde. Dann bekam ich noch etwas Gutes und war von da ab ein Nikolausfan.

   

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Mutti und meine Schwester Hilde haben mir immer viele Märchen erzählt oder vorgelesen. Eines der eindruckvollsten Märchen war die „Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen. Mit den zwei Kindern und dem Zigeunermädchen. Aber das Mädchen konnte den Kai aus den Klauen der bösen Schneekönigin befreien. Märchen müssen immer gut ausgehen   

   

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Sehr beeindruckend war auch „das Mädchen mit den Schwefelhölzern“. Ebenfalls von Andersen geschrieben. Es ist mit so viel Fantasie geschrieben. Jedes Mal, wenn das arme, erfrierende Mädchen ein Hölzchen anzündet, sieht es etwas sehr Schönes. Es sieht den leuchtenden Weihnachtsbaum und zum Schluss erscheint ihr die längs verstorbene Großmutter und nimmt es mit in den Himmel.

   
   

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Dass es den Weihnachtsmann gibt, weiß man seit Coca Cola ihn erfunden hat. Aber für die Kinder ist er der liebe, alte Mann mit dem weißen Bart, der am Nordpol lebt und mit seinen fliegenden Rentieren in einem Schlitten am hl. Abend die Kinder besucht und beschenkt. Er ist schon auch eine nette Figur. Vor allem steckt er keine Kinder in den Sack und wird nicht vom Krampus begleitet

     

   

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Dann das schönste Weihnachtsmärchen war das von der Selma Lagerlöf, die erzählte, dass in der heiligen Nacht die Tiere sprechen können. Dass sich der Wald verändert und es plötzlich wieder Sommer wurde. Dann kamen die Engel vom Himmel herunter geschwebt und hatten einen Korb mit Futter dabei, mit dem sie die Tiere des Waldes beglückten. Ja, das sind die Weihnachtsmärchen, die wirklich zum Träumen einluden. Aber auch, wenn man sie als Erwachsener wieder liest, kann man seine Freude daran haben. Ich wünsche Euch eine wunderschöne Advents- und Weihnachtszeit voll Sternenstaub und Feenglanz.



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