Herbst-Zauberland


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Tiergeschichten






























Jetzt sind wir also wieder weiter fortgeschritten im Jahreslauf. Es ist Herbst geworden. Als Kinder sind wir gerne in München in den Englischen Garten gelaufen und haben Blätter gesammelt. Im trockenen zusammengerechten Laub sind wir herum gesprungen bis uns der Gärtner schimpfend davon getrieben hat, weil der Haufen nun nicht mehr ordentlich zusammen lag. Dann haben wir Kastanien gesammelt und Figürchen  mit Zahnstochern gebastelt.

   


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Sehr gerne haben wir auch auf der Schäferwiese in der heutigen Parkstadt, die es damals noch nicht gab, den Buben zugeschaut, die ihre selbst gebastelten Drachen steigen ließen. Meistens waren auch viele Väter dabei , weil sie vergessen  hatten, daß sie erwachene Männer sind und sich am Drachenflug mit größter Freude beteiligen. Wahrscheinlich haben sie an den Drachen feste mitgebastelt.

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In den Wäldern Kanadas fühlen sich die Bären im Indian Summer auch sehr wohl, weil sie jetzt die vielen Lachse angeln können und sie sich die Bäuchlein voll schlagen können. Auch von Beeren, die es im Herbst reichlich gibt, halten sie sehr viel.

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Jeder Wald ist jetzt wunderschön mit seinem goldenen Laub, mit seinem Duft nach Pilzen und vergänglichem Laub. Jetzt gehen die Menschen besonders gerne spazieren, weil sie das Wunderwerk der Natur ehrlich beeindruckt. Mittags, wenn die Herbstsonne noch wärmt, hält man sich besonders gerne dort auf, um diese Pracht zu bestaunen.



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Etwas märchenhaftes hat der Herbst ja schon auch. Meine Mutter hat, als ich noch klein war immer vom Herbst dem Maler erzählt, der mit seinen Gehilfen, den Elfen zugange ist, um die Welt malerischer zu verändern. Bevor der Winter kommt, muß die Natur noch einmal mit ihrer ganzen Farbenpracht glänzen.



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Wenn dann die Blätter gefallen sind und es so langsam in den November übergeht, dann kommen die Nebelfrauen und man riecht, weil es schon kälter geworden ist, die rauchenden Brennholzdüfte. Man heizt wieder und man wohnt jetzt wieder gerne daheim. Es ist die Zeit von Allerseelen und Allerheiligen. Man besucht die Friedhöfe und danach ist man froh über Kaffee und Kuchen oder einen Jägertee.

     

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Bei diesem Bild am Waldrand fallt mir einfach nur das wunderschöne Gedicht von J. von Eichendorff ein:

Ich stehe im Waldesschatten

wie an des Lebensrand.

Die Länder wie dämmernde Matten,

der Strom, wie ein silbern Band.

 

Von Fern aber schlagen die Glocken

über die Wälder herein.

Ein Reh hebt den Kopf erschrocken

und schlummert gleich wieder ein.

 

Der Wald aber rühret die Wipfel

im Traum von der Felsenwand,

denn der Herr geht über die Gipfel

und segnet das stille Land



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